Das Vorgehen von Energieformat
Energieformat prüfte zunächst die bestehenden Verträge, Verbrauchsdaten und Abnahmestellen. Strom und Gas wurden getrennt betrachtet, weil sich Verbrauchsverläufe, Marktbedingungen und geeignete Beschaffungszeitpunkte unterscheiden.
Auf dieser Grundlage bereitete Energieformat zwei strukturierte Ausschreibungen vor und bezog passende Energieversorger in den Wettbewerb ein. Die Angebote wurden nach Preis, Laufzeit, Mengentoleranzen, Verlängerungsregelungen und weiteren Vertragsbedingungen verglichen. Nach Eingang der Angebote verhandelte Energieformat die Konditionen mit den Lieferanten nach und bereitete die Ergebnisse als nachvollziehbare Entscheidungsgrundlage für die Brauerei auf.
Da die Kühlung einen wesentlichen Anteil am Stromverbrauch hatte, wurde zusätzlich COOLAKTIV in die Beratung einbezogen. Zunächst wurden die technische Eignung der vorhandenen Kälteanlage und ihre Betriebsbedingungen geprüft.
Anschließend erfasste ein Energiemonitoring den tatsächlichen Stromverbrauch der Anlage. Auf dieser Grundlage wurde die Optimierung im laufenden Betrieb getestet. Die Kälteleistung und die für Gärung, Lagerung und Produktion erforderlichen Temperaturen blieben dabei vollständig erhalten.
Der Verbrauch vor und während des Testbetriebs wurde unter vergleichbaren Bedingungen gegenübergestellt. Erst nachdem die Einsparung messbar nachgewiesen und in Kilowattstunden dokumentiert war, konnte die Brauerei über die dauerhafte Umsetzung entscheiden.