Mehr vom eigenen Solarstrom selbst nutzen
Die Anlage wird auf Ihren tatsächlichen Strombedarf ausgerichtet, damit ein möglichst sinnvoller Anteil der erzeugten Energie direkt im Unternehmen genutzt werden kann.
Eine Photovoltaikanlage für Unternehmen rechnet sich dann, wenn Erzeugung, Verbrauch und Investition zusammenpassen. Das PV-Konzept wird deshalb auf Ihren tatsächlichen Strombedarf, Ihren Standort und Ihre wirtschaftlichen Ziele ausgerichtet.
Nicht die maximale Dachbelegung entscheidet über den Erfolg eines PV-Projekts. Entscheidend ist, wie gut Erzeugung und Verbrauch zusammenpassen und welche Investition für Ihren Standort sinnvoll ist.
Dach- oder Freiflächen, Ausrichtung, Verschattung, Statik und Netzanschluss werden zunächst bewertet. Gleichzeitig wird geklärt, welche technischen oder betrieblichen Besonderheiten für die weitere Planung relevant sind.
Jahresverbrauch allein reicht für eine fundierte Auslegung nicht aus. Lastgänge und Betriebszeiten zeigen, wann Strom benötigt wird und wie gut die erwartete Solarstromerzeugung dazu passt.
Unterschiedliche Anlagengrößen, mögliche Speicherlösungen und Investitionsmodelle werden gegenübergestellt. Dabei werden Eigenverbrauch, Netzbezug, Investitionsbedarf und wirtschaftliche Auswirkungen gemeinsam betrachtet.
Ist die passende Variante festgelegt, werden Angebote, technische Partner, Netzthemen und mögliche Finanzierung oder Förderung in eine nachvollziehbare Umsetzungsreihenfolge gebracht.
Für gewerbliche Photovoltaik gibt es nicht die eine pauschale Förderquote. Finanzierung, EEG-Regelungen, regionale Programme und steuerliche Rahmenbedingungen hängen von Anlage, Betreiber und Nutzungskonzept ab.
Das KfW-Programm Erneuerbare Energien – Standard (270) kann unter anderem Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher finanzieren. Möglich sind Kredite von bis zu 150 Millionen Euro je Vorhaben und bis zu 100 % der Investitionskosten. Der konkrete Förder- und Finanzierungsweg sollte deshalb vor Projektbeginn geprüft werden.
Gerade bei einem kontinuierlichen Strombedarf während der Tagesstunden kann eigener Solarstrom interessant sein. Entscheidend ist jedoch nicht allein der Jahresverbrauch, sondern wie gut Verbrauch und Erzeugung zeitlich zusammenpassen. Die Wirtschaftlichkeit sollte deshalb immer auf Basis des konkreten Lastprofils bewertet werden.
Nicht automatisch. Eine möglichst große Anlage kann sinnvoll sein, muss aber nicht die wirtschaftlich beste Lösung darstellen. Eigenverbrauch, Einspeisung, Netzanschluss, Investitionskosten und zukünftiger Strombedarf sollten gemeinsam betrachtet werden.
Nein. Ein Speicher sollte einen konkreten wirtschaftlichen oder betrieblichen Nutzen erfüllen. Ob er sinnvoll ist, hängt unter anderem von Lastprofil, Überschüssen, Stromkosten, Speicherpreis und möglichen Lastspitzen ab.
Hilfreich sind insbesondere Jahresstromverbrauch, Stromrechnungen, Lastgangdaten, Informationen zu Betriebszeiten sowie Angaben zu verfügbaren Dach- oder Freiflächen. Zusätzlich sollten geplante Veränderungen wie Elektromobilität, Wärmepumpen oder Produktionsausweitungen berücksichtigt werden.
Überschüssiger Solarstrom kann grundsätzlich in das öffentliche Netz eingespeist werden. Welche Vergütungs- und Vermarktungsform für das konkrete Projekt sinnvoll ist, hängt unter anderem von Größe und Ausgestaltung der Anlage ab.
Das hängt von Investitionsbereitschaft, gewünschter Kapitalbindung und langfristiger Strategie ab. Deshalb sollten nicht nur die Anschaffungskosten, sondern auch Laufzeiten, Stromkostenwirkungen, Verantwortlichkeiten und langfristige wirtschaftliche Effekte verglichen werden.
Ja. Photovoltaik ersetzt in gewerblichen Betrieben in der Regel nicht den gesamten Strombezug. Deshalb sollten Eigenstromerzeugung und verbleibender Netzbezug gemeinsam betrachtet werden. So kann auch die zukünftige Beschaffungsstrategie an den veränderten Strombedarf angepasst werden.
In einem ersten Gespräch betrachten wir Stromverbrauch, Standort und Rahmenbedingungen und klären, ob eine Photovoltaikanlage für Ihr Unternehmen wirtschaftlich interessant sein kann.