Photovoltaik

Mehr eigenen Strom nutzen. Netzbezug gezielt reduzieren.

Eine Photovoltaikanlage für Unternehmen rechnet sich dann, wenn Erzeugung, Verbrauch und Investition zusammenpassen. Das PV-Konzept wird deshalb auf Ihren tatsächlichen Strombedarf, Ihren Standort und Ihre wirtschaftlichen Ziele ausgerichtet.

Die passende PV-Anlage beginnt mit Ihrem Stromverbrauch

Nicht die maximale Dachbelegung entscheidet über den Erfolg eines PV-Projekts. Entscheidend ist, wie gut Erzeugung und Verbrauch zusammenpassen und welche Investition für Ihren Standort sinnvoll ist.

Mehr vom eigenen Solarstrom selbst nutzen

Die Anlage wird auf Ihren tatsächlichen Strombedarf ausgerichtet, damit ein möglichst sinnvoller Anteil der erzeugten Energie direkt im Unternehmen genutzt werden kann.

Anlage passend dimensionieren

Dachfläche, Verbrauch, Statik, Netzanschluss und mögliche zukünftige Erweiterungen fließen gemeinsam in die Planung ein – statt die Anlage allein nach maximal verfügbarer Fläche auszulegen.

Investition wirtschaftlich bewerten

Investitionskosten, erwartete Stromerzeugung, Eigenverbrauch und mögliche Einspeisung werden gegenübergestellt. So wird sichtbar, unter welchen Voraussetzungen sich das Projekt für Ihr Unternehmen rechnet.

Speicher nur einsetzen, wenn er Mehrwert schafft

Ein Batteriespeicher ist kein automatischer Bestandteil jedes PV-Projekts. Er wird dann berücksichtigt, wenn zusätzlicher Eigenverbrauch, Lastmanagement und Investitionskosten wirtschaftlich zusammenpassen.

So wird aus Ihrem Standort ein belastbares PV-Konzept

01

Standort und Voraussetzungen prüfen

Dach- oder Freiflächen, Ausrichtung, Verschattung, Statik und Netzanschluss werden zunächst bewertet. Gleichzeitig wird geklärt, welche technischen oder betrieblichen Besonderheiten für die weitere Planung relevant sind.

02

Stromverbrauch und Lastprofil analysieren

Jahresverbrauch allein reicht für eine fundierte Auslegung nicht aus. Lastgänge und Betriebszeiten zeigen, wann Strom benötigt wird und wie gut die erwartete Solarstromerzeugung dazu passt.

03

Varianten wirtschaftlich vergleichen

Unterschiedliche Anlagengrößen, mögliche Speicherlösungen und Investitionsmodelle werden gegenübergestellt. Dabei werden Eigenverbrauch, Netzbezug, Investitionsbedarf und wirtschaftliche Auswirkungen gemeinsam betrachtet.

04

Umsetzung strukturiert vorbereiten

Ist die passende Variante festgelegt, werden Angebote, technische Partner, Netzthemen und mögliche Finanzierung oder Förderung in eine nachvollziehbare Umsetzungsreihenfolge gebracht.

Fördermöglichkeiten passend zum Projekt prüfen

Für gewerbliche Photovoltaik gibt es nicht die eine pauschale Förderquote. Finanzierung, EEG-Regelungen, regionale Programme und steuerliche Rahmenbedingungen hängen von Anlage, Betreiber und Nutzungskonzept ab.

Das KfW-Programm Erneuerbare Energien – Standard (270) kann unter anderem Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher finanzieren. Möglich sind Kredite von bis zu 150 Millionen Euro je Vorhaben und bis zu 100 % der Investitionskosten. Der konkrete Förder- und Finanzierungsweg sollte deshalb vor Projektbeginn geprüft werden.

Was Unternehmen vor einer PV-Investition wissen möchten

Lohnt sich Photovoltaik auch bei hohen gewerblichen Stromverbräuchen?

Gerade bei einem kontinuierlichen Strombedarf während der Tagesstunden kann eigener Solarstrom interessant sein. Entscheidend ist jedoch nicht allein der Jahresverbrauch, sondern wie gut Verbrauch und Erzeugung zeitlich zusammenpassen. Die Wirtschaftlichkeit sollte deshalb immer auf Basis des konkreten Lastprofils bewertet werden.

Sollte die gesamte verfügbare Dachfläche mit Photovoltaik belegt werden?

Nicht automatisch. Eine möglichst große Anlage kann sinnvoll sein, muss aber nicht die wirtschaftlich beste Lösung darstellen. Eigenverbrauch, Einspeisung, Netzanschluss, Investitionskosten und zukünftiger Strombedarf sollten gemeinsam betrachtet werden.

Braucht ein Unternehmen für Photovoltaik immer einen Batteriespeicher?

Nein. Ein Speicher sollte einen konkreten wirtschaftlichen oder betrieblichen Nutzen erfüllen. Ob er sinnvoll ist, hängt unter anderem von Lastprofil, Überschüssen, Stromkosten, Speicherpreis und möglichen Lastspitzen ab.

Welche Daten werden für eine erste Wirtschaftlichkeitsprüfung benötigt?

Hilfreich sind insbesondere Jahresstromverbrauch, Stromrechnungen, Lastgangdaten, Informationen zu Betriebszeiten sowie Angaben zu verfügbaren Dach- oder Freiflächen. Zusätzlich sollten geplante Veränderungen wie Elektromobilität, Wärmepumpen oder Produktionsausweitungen berücksichtigt werden.

Was passiert mit Strom, den wir nicht selbst verbrauchen?

Überschüssiger Solarstrom kann grundsätzlich in das öffentliche Netz eingespeist werden. Welche Vergütungs- und Vermarktungsform für das konkrete Projekt sinnvoll ist, hängt unter anderem von Größe und Ausgestaltung der Anlage ab.

Eigeninvestition, Finanzierung oder Betreibermodell – was ist besser?

Das hängt von Investitionsbereitschaft, gewünschter Kapitalbindung und langfristiger Strategie ab. Deshalb sollten nicht nur die Anschaffungskosten, sondern auch Laufzeiten, Stromkostenwirkungen, Verantwortlichkeiten und langfristige wirtschaftliche Effekte verglichen werden.

Kann eine bestehende Energiebeschaffung mit Photovoltaik kombiniert werden?

Ja. Photovoltaik ersetzt in gewerblichen Betrieben in der Regel nicht den gesamten Strombezug. Deshalb sollten Eigenstromerzeugung und verbleibender Netzbezug gemeinsam betrachtet werden. So kann auch die zukünftige Beschaffungsstrategie an den veränderten Strombedarf angepasst werden.

Prüfen Sie, welches PV-Potenzial Ihr Standort tatsächlich bietet

In einem ersten Gespräch betrachten wir Stromverbrauch, Standort und Rahmenbedingungen und klären, ob eine Photovoltaikanlage für Ihr Unternehmen wirtschaftlich interessant sein kann.

PV-Potenzial prüfen